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Bühnenbild

Theater-Bilder der armen Dinge

Ein Seminar zum bespielten Bühnenbild

Fr. 18.01. - So. 20.01.2013

armes theater

Das Bühnenbild wird im Laien- und Schultheater häufig vernachlässigt. Die Bilder zur Bühne werden oft als sekundäre Aufgabe betrachtet. Die Gründe dafür sind gerade für das Laientheater nachvollziehbar. Mit dem Zeit- und Kostenargument entsteht entweder ein improvisiertes oder nur dekoratives Bühnenbild.
In dieser Fortbildung soll es deshalb darum gehen, wie bereits im ersten Moment der Text- oder Themenannäherung in Bildern gedacht wird. (Bilder sind immer auch Interpretation von Text.)

Wie verändert sich die Probenarbeit, wenn schon zu Beginn 'eine bestimmte Atmosphäre auf der Bühne existiert? Das Bild und die damit verbundenen Materialien armes theater
können dem Spieler „Angebote“ machen, wodurch für sie die Möglichkeit besteht,
sich an den Bestandteilen des Bildes „abzuarbeiten“.

Ein „reiches“ Bühnenbild der „armen“ Dinge,
das lebt und sich während der Inszenierung verändern kann.
(Genauso wie die Geschichte, kann sich auch das Bühnenbild entwickeln.)

Mit Rücksicht auf finanzielle oder organisatorische Möglichkeiten in Schulen
geht es nicht darum aufwendige Kulissen zu bauen oder andere extravagante Ideen,
die man aus Schauspielhäusern kennt, nachzuahmen.
Es geht vielmehr darum schulkompatible Lösungen zu finden, die realistisch sind.

Der Schwerpunkt dieser Fortbildung liegt darauf, mit der ersten Textinterpretation armes theater
auch erste Bild-Ideen zu entwickeln. Das entstandene Bild bietet dann die Grundlage
für die konkrete Probenarbeit, um den spielerischen Zusammenhang
in Bezug auf das Bühnenbild auszuprobieren und in der Gesamtinszenierung
als wichtigen Bestandteil zu integrieren.

Leitung:
Manfred Lauschke (Dipl. Kulturpäd., Bühnenbildner, Uni-Dozent)
Iris Hörtzsch (Dipl. Kulturpädagogin, Theaterpädagogin BuT)

Teilnahmebeitrag inc. ÜN und VV: 190,-

Kurs 13-11 Anmeldung->

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